MAISON LADREYT FRISEURMEISTER Startseite

Über mich

Ich bin Quentin.

Quentin unter einem blühenden Baum.
Quentin lächelnd am Meer.

Wie alles begann

Lyon als Aquarellillustration.

Meine Geschichte beginnt in Lyon, zwischen Rhône und Saône, alten Fassaden und versteckten Innenhöfen. Dort bin ich aufgewachsen und habe meinen Weg im Friseurhandwerk begonnen, der mich bis zu meinem französischen Meisterabschluss führte.

Meine Begeisterung für Deutschland begann schon als Teenager, vor allem durch Musik. Tokio Hotel, Rammstein und andere deutsche Künstler fanden damals auch in Frankreich ihr Publikum. Für den Deutschunterricht war das vermutlich ein kleiner Glücksfall: Einige von uns tauschten Spanisch gegen Deutsch als zweite Fremdsprache. Ich gehörte dazu.

Mit 15 reiste ich zum ersten Mal mit meiner Schulklasse nach Berlin. Danach ließ mich die Stadt nicht mehr los. Meine Deutschlehrerin sagte damals schmunzelnd: „Na Quentin, vielleicht wirst du irgendwann Friseur in Berlin?“

Jahre später musste ich wieder an diesen Satz denken.

Aquarell mit MP3-Player, Deutsch-B1-Lernbüchern, Flugzeug, Brandenburger Tor und der weißen französischen Bulldogge Luna mit Namensanhänger.

Während eines weiteren Berlinurlaubs lernte ich Julie kennen, die französische Inhaberin von L’atelier Friseur. Etwa ein Jahr später entdeckte ich auf Facebook, dass sie Verstärkung für ihren Salon suchte. Aus einer zufälligen Begegnung wurde eine berufliche Möglichkeit: Ich bewarb mich und zog 2016 nach Berlin.

Von Kreuzberger Kreativität zu Schöneberger Gelassenheit

L’atelier Friseur empfing mich mit einem alternativen Stil, elektronischer Musik im Salonalltag und extravaganten Frisuren. Als junger Friseur war ich von dieser kreativen Freiheit fasziniert und zugleich ein wenig überwältigt. Es gab viel zu entdecken, und ich bekam Lust, selbst neue Wege auszuprobieren.

Nach meinen ersten Monaten in Kreuzberg fand ich bei Justine Böttger Haare, Make-up, Kunst ein berufliches Zuhause. Die folgenden sieben Jahre, davon fünf in leitender Funktion, wurden zu einer wichtigen Etappe meines beruflichen Weges.

In dieser Zeit veränderte sich auch mein Blick auf mein Handwerk. Justine weckte meine Leidenschaft für pflanzliche Farbalternativen und Naturkosmetik und schärfte mein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt. Diese Impulse begleiten meine Arbeit bis heute.

Pflanzenhaarfarbe, Naturkosmetik und Friseurwerkzeuge als Aquarell.

Zwischen Meisterausbildung und mobilem Friseurdienst

Mobiler Friseurrollkoffer vor Berliner Architektur als Aquarell.

Lange hatte ich den Wunsch, Justines Salon zu übernehmen. Die fehlende Anerkennung meines französischen Abschlusses in Deutschland stellte diesen Plan jedoch zunächst infrage. Nach einigen bürokratischen Umwegen entschied ich mich, den deutschen Meisterabschluss zu erwerben. Dafür führte mich mein Weg zunächst für zwei Jahre nach Brandenburg und anschließend zurück nach Berlin.

Gleichzeitig machte ich mich als mobiler Friseur selbstständig. So konnte ich meiner Kundschaft verbunden bleiben und weiterhin selbst entscheiden, mit welchen Produkten ich arbeite. Mit meinem eigens angepassten Arbeitsrollkoffer war ich unterwegs, bei Glatteis, ausgefallenen S-Bahnen und sommerlicher Hitze.

Was zunächst wie eine Übergangslösung begann, wurde zu einer der wertvollsten Erfahrungen meines Berufslebens. Ich konnte meine Meisterausbildung flexibel organisieren und zugleich die Menschen weiter begleiten, die mir ihr Haar bereits seit Jahren anvertrauten.

Mein neues Kapitel bei Sven

In dieser Zeit lernte ich Sven kennen. Während wir uns in seinem Salon auf einen Teil unserer Prüfung vorbereiteten, empfahl er mich einer älteren Stammkundin, die den Weg nach Friedenau nicht mehr bewältigen konnte. Diese Begegnung sollte später noch einmal eine besondere Bedeutung bekommen.

Direkt nach meinem deutschen Meisterabschluss suchte ich nach einer Möglichkeit zur Stuhlmiete. Da erzählte mir ausgerechnet diese Kundin, dass in Svens Salon ein Platz frei geworden war. Es fühlte sich wie ein kleines Zeichen an.

Ich nahm wieder Kontakt zu Sven auf. Nach einer Probewoche mit ihm und seinem herzlichen Team stand fest: Hier wollte ich mein nächstes Kapitel beginnen.

Einladender Friseursalon mit grünem Stuhl und Pflanzen als Aquarell.

Heute arbeite ich als selbstständiger Friseurmeister in seinem Salon. Maison Ladreyt vereint dabei alles, was meinen Weg geprägt hat: meine französische Herkunft, meine Berliner Erfahrungen, die Freude am Handwerk und den persönlichen Kontakt zu meiner Kundschaft.

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.